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Mit einer neuen Studie versucht Bezirksvorsteher Homole wieder zu argumentieren, warum es sinnvoll ist, dass die Gersthofer Straße vierspurig bleibt. Er hat nämlich ausrechnen lassen, dass sich bei einer Variante mit nur mehr einer Autospur in beide Richtungen die Autos mehr stauen und der Verkehr daher langsamer wird (Endlich! würden die AnrainerInnen sich freuen). Das hätten wir ihm auch ohne teure Studie sagen können. Daraus schließt er nun, dass die Autobusse der Linie 10A langsamer werden, weil die sich ja auch im Autoverkehr stauen.  Dass es statt der jeweils zweiten Autospur dann eine eigene Spur für die Straßenbahn und die Busse geben würde, ist ihm entgangen. Schade. Wir werden trotzdem weiterkämpfen für den Rückbau. Und früher oder später wird er kommen. Je mehr die anderen Parteien für die Autos und gegen die AnrainerInnen kämpfen, desto schneller wird es gehen.

Die Stadt Wien sucht Wiens nervigste Ampeln. Da sind sicher auch einige in der Gersthofer Straße dabei. Schicken Sie ihre Beschwerde bis 7.9.11 an die Stadt Wien!

http://www.wien.gv.at/verkehr/ampeln/umfrage.html

Schokov ArtikelIn der Titelstory der letzten SPÖ-Zeitung „Wiener Bezirksblatt“ sorgt man sich um das Schokov-Geschäft in der Gersthofer Straße, das zu wenig Kundenfrequenz hat. Und als Begründung warum dem so ist sagt der Eigentümer: „Dass die Währinger seine Edelschokolade – hergestellt unter anderem in Belgien und Venedig – nicht kaufen, liegt an der Lage des Shops. „Die Leute fahren mit dem Auto durch die Gersthofer Straße, gehen aber nicht shoppen. Die Kundenfrequenz ist viel zu gering.“

Da gäbe es eine Lösung, aber die will die Währinger SPÖ leider nicht so gerne hören ….

Knapp einen Monat ist das Radar in der Gersthofer Straße erst in Betrieb und es gibt schon hunderte Anzeigen. Die Höchstgeschwindigkeit dabei: 113 km/h.

Das zeigt sehr deutlich, dass der Rückbau der Gersthofer Straße dringend angegangen werden muss. Ein Radargerät straft Übertretungen, verhindert aber keine Unfälle und erhöht nicht die Lebensqualität.

Der Rückbau der Gersthofer Straße muss daher in der neuen Legislaturperiode ein Schwerpunkt der Währinger Bezirksvertretung werden!

Die Info über die Radarmessungen stammt aus einem Artikel von krone.at.

Es gibt endlich einen kleinen Erfolg auf unserem Weg, die Gersthofer Straße wieder lebenswerter zu machen. Auf Antrag der Währinger Grünen gibt es nun eine Radarbox auf Höhe der Ampel in Richtung Pötzleinsdorf. Das ist eine erste kleine Verbesserung, aber noch keine grundlegende Änderung, die dringend nötig ist. Unsere grundsätzlichen Forderungen für eine Neugestaltung der Gersthofer Straße bleiben daher weiterhin aufrecht: Rückbau überall wo möglich, Einspurigkeit, mehr sichere Übergänge, mehr Bäume, mehr Vorrang für den öffentlichen Verkehr.

Für eine notwendige Verkehrsberuhigung ist es unerlässlich, die Grundlagen für die zu setzenden Schritt zu erarbeiten.

Bezirksrat Robert Zöchling hat bei der Sitzung der Bezirksvertretung Währing am 06.05.2010 den Antrag gestellt, dass der zuständigen Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, Dipl.-Ing. Rudolf Schicker, ersucht wird für den motorisierten Individualverkehr im Abschnitt der Gersthofer Straße zwischen Czatoryskigasse und Türkenschanzplatz eine Quell-und Zielerhebung durchführen zu lassen, auf Basis derer die weiteren Schritte für eine Verkehrsberuhigung in der Gersthofer Straße getroffen werden können.

Seine Begründung:

Die Gersthofer Straße stellt im Abschnitt zwischen Türkenschanzplatz und Czatoryskigasse eine regelrechte Barriere oder Trennlinie im Bezirk dar, die sich durch hohe Geschwindigkeiten des Durchzugsverkehrs (auch an der Gehsteigkante) und hohe Lärmpegel und stoffliche Emissionen (Abwertung des Gebiets) auszeichnet. Für die notwendige Verkehrsberuhigung in diesem Abschnitt ist es unerlässlich, die Grundlagen für die zu setzenden Schritt zu erarbeiten. Dabei ist eine Analyse der Verkehrsströme mit deren Quellen und Zielen eine entscheidende Basis anhand derer die allenfalls notwendigen Begleitmaßnahmen in umliegenden Straßenzügen gesetzt werden können. Nicht zuletzt ist das Ergebnis auch ein wichtiges Instrument für die Verkehrs-und Bezirksentwicklungskommission.

Der Antrag wurde leider von allen anderen Parteien abgelehnt.

Alle an einer Weiterarbeit am Thema „Verkehrsberuhigung Gersthofer Straße“ Interessierten laden wir zu einem nächsten Treffen ein:

Am Montag, den 31. Mai 2010 um 18:30 Uhr
in der Pizzeria Cavallo Bianco, Schulgasse 57

SPÖ und ÖVP wollen nicht mit den Menschen reden.

Klubobmann Marcel Kneuer hat bei der Sitzung der Währinger Bezirksvertretung am 6. Mai 2010 den Antrag gestellt, dass der zuständige Stadtrat Rudi Schicker ersucht wird, einen „Runden Tisch“ als „Dialogforum zur Verkehrsberuhigung der Gersthofer Straße zwischen Kreuzgasse und Türkenschanzplatz“ einzuberufen. Ziel soll es sein, einen Dialog von AnrainerInnen, PolitikerInnen und BeamtInnen zu initiieren und auszuloten, welche sinnvollen Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung es für diesen Abschnitt der Gersthofer Straße gibt.

Diesem „Runden Tisch“ sollen neben AnrainerInnen und interessierten Menschen aus der Umgebung von offizieller Seite mindestens die VertreterInnen der zuständigen Magistratsabteilungen, die (Ersatz-)Mitglieder der Währinger Verkehrskommission angehören.

Seine Begründung:

Es ist wichtig, auf die zahlreichen Beschwerden der AnrainerInnen rund um die Gersthofer Straße konstruktiv einzugehen und sich damit auseinander zu setzen. Bei einem Runden Tisch können gemeinsam Lösungen erarbeitet werden, wie die Gersthofer Straße verkehrsberuhigt werden kann, ohne dass es zu zusätzlichen Belastungen von AnrainerInnen in Gersthof (Ausweichrouten) kommt.

SPÖ und ÖVP haben diesen Antrag für einen gemeinsamen Dialog leider abgelehnt.

Fast 3 Monate ist es nun her, dass zwei grüne Anträge zur Gersthofer Straße zur Weiterarbeit an die Verkehrskommission verwiesen wurden. Allerdings hat der Vorsitzende der Verkehrskommission, ÖVP-Bezirksrat Scholz, es bisher nicht der Mühe wert gefunden eine Sitzung einzuberufen, um diese Anträge gemeinsam zu diskutieren und weiter zu bearbeiten.

Damit werden die Anliegen der BürgerInnen für eine bessere Gersthofer Straße mutwillig auf die lange Bank geschoben.

Eine Verlängerung der Ampelschaltungen würde eine deutliche Verbesserung für die FußgängerInnen bringen.

Bezirksrat Robert Zöchling hat bei der Sitzung der Bezirksvertretung Währing am 18. Februar 2010 den Antrag gestellt, dass die zuständige Magistratsabteilung ersucht wird, die Ampelphasen für FußgängerInnen in der Gersthofer Straße bei den Ampelanlagen zwischen Czartoryskigasse und Türkenschanzplatz zu verlängern, sodass für das Überqueren der Gersthofer Straße auch mit Kindern und für ältere Menschen ausreichend Zeit bleibt. Gleichzeitig soll die FußgängerInnenampel am Gersthofer Platzl zwischen Drogerie und Bäckerei so geschalten werden, dass bei einem aus Pötzleinsdorf in die Haltestelle einfahrenden 41er auch die FußgängerInnen hier gleichzeitig eine Grünphase bekommen.

Seine Begründung:

Mehrere FußgängerInnenampeln in der Gersthofer Straße sind auf sehr kurze FußgängerInnenphasen ausgelegt, was immer wieder zu Problemen beim Überqueren der Fahrbahn führt. Besonders die Ampel in der Verlängerung der Wallrißstrasse zwischen Drogerie und Bäckerei ist so geschalten, dass aus Gersthof kommende FußgängerInnen meist keine Möglichkeit haben, einen aus der Gersthofer Straße einfahrenden 41er zu erreichen. Eine Änderung der Ampelschaltung würde hier eine deutliche Verbesserung für NutzerInnen der öffentlichen Verkehrsmittel bringen.

Der Antrag wurde mit den Stimmen von GRÜNEN, SPÖ und FPÖ an die Verkehrskommission zur Weiterbearbeitung überwiesen. Die ÖVP stimmte nicht zu.

AutoraserInnen gefährden die FußgängerInnen und erzeugen unnötigen Lärm.

Klubobmann Marcel Kneuer hat bei der Sitzung der Währinger Bezirksvertretung am 18. Februar 2010 den Antrag gestellt, dass die zuständige Magistratsabteilung ersucht wird, in der Gersthofer Straße zwischen Czartoryskigasse und Türkenschanzplatz mehrere mobile Tempoanzeigen zu installieren. Sollte sich dabei die Durchschnittsgeschwindigkeit als sehr oft überhöht herausstellen, sollen fixe Radargeräte aufgestellt werden.

Seine Begründung:
Es ist mit freiem Auge ersichtlich, dass in der Gersthofer Straße die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h regelmäßig von AutofahrerInnen überschritten wird. Dies führt nicht nur zu einer zusätzlichen Lärmbelästigung, sondern auch zu einer Gefährdung anderer VerkehrsteilnehmerInnen. Es ist daher notwendig, dass entsprechende Gegenmaßnahmen gesetzt werden.

Der Antrag wurde mit den Stimmen von GRÜNEN, SPÖ und FPÖ an die Verkehrskommission zur Weiterbearbeitung überwiesen. Die ÖVP stimmte nicht zu.

Der Verkehrssprecher der Währinger ÖVP, Michael Scholz, behauptet in einem Kommentar, dass eine Verkehrsberuhigung der Gersthofer Straße zu einem Albtraum für alle AnrainerInnen würde. Wenn er sich ein wenig mit Verkehrsberuhigungen auseinandersetzen würde, würde er wissen, dass durch das Setzen von Zusatzmaßnahmen eine Verkehrsberuhigung sehr wohl für fast alle Vorteile bringt (abgesehen von den AutofahrerInnen, die gerne durch die Gersthofer Straße rasen und die Menschen gefährden). Das wurde schon hunderte Male in Wien und Österreich bewiesen. Schade, dass die ÖVP noch nicht einmal bereit ist, darüber zu diskutieren und ExpertInnen einzuladen ihre Vorschläge zu präsentieren. Das wäre für uns ein wichtiger erster Schritt. Reden wir miteinander und mit den ExpertInnen! Hier gibt es den Kommentar zum Lesen.

Hier finden Sie in einem Film zusammengefasst Kommentare von AnrainerInnen, Vorschläge eines Verkehrsplaners, und grüne Ideen:

Die SPÖ Währing hat in einem Artikel mitgeteilt, dass sie es gut findet, wenn sich die Währinger Grünen um die Verkehrssicherheit Sorgen machen. Gleichzeitig lehnt die verkehrsberuhigte Ideen ab. Ihr Interesse gilt nur den Autos. FußgängerInnen, die am meisten von der vierspurigen Autostraße durch Gersthof betroffen und gefährdet sind, kommen in ihrem Artikel gar nicht vor. Wichtig ist ihnen, dass man mit dem Auto möglichst schnell durch Gersthof durchfahren kann. Schade: SPÖ gegen Verkehrsberuhigung (PDF)

Stadträtin Renate Brauner hat eine negative Antwort auf unseren Wunsch gegeben, den 10A zu beschleunigen. Dabei ist sie gar nicht auf die Überlegungen eingegangen, in den Spitzen den 10A zusätzlich kurz zu führen. Dabei wäre diese die sinnvollste Möglichkeit! Leider zeigt sich, dass es kein wirkliches Interesse gibt, den öffentlichen Verkehr sinnvoll zu beschleunigen.  Die Antwort finden Sie hier: Antwort Brauner 10A (PDF)

Vollkommen falsche Verkehrspolitik: Eine Wohnstraße wird aufgehoben, um den AutofahrerInnen Umwege zu ersparen.

Bis vor wenigen Monaten war die Salierigasse zwischen Wallrißstraße und Ferrogasse eine Wohnstraße. Eine Regelung, die vor 20 Jahren eingeführt wurde, um zu verhindern, dass die Salierigasse als Schleichweg verwendet wird. Nun wurde die Wohnstraße aufgehoben. Die Begründung dafür ist abenteuerlich.

Denn genau das, was man damals verhindern wollte, wird nun als Begründung für die Aufhebung angeführt (der der Bezirksvorsteher zugestimmt hat): Den AutofahrerInnen ist es nicht zumutbar, so lange Umwege zu fahren, um in die Gersthofer Straße links abzubiegen. Daher wurde die Wohnstraße freigegeben, um ihnen nun ein schnelleres Abbiegen zu ermöglichen. „Das ist ja nicht lustig, Umwege zu fahren“ sagt der Bezirksvorsteher dazu.

Gleichzeitig lehnen ÖVP und SPÖ alle Möglichkeiten, dass FußgängerInnen die Gersthofer Straße besser queren können, ab. Denn FußgängerInnen sind Umwege ja viel leichter zuzumuten als AutofahrerInnen ….

Wieder einmal ein Unfall auf der Gersthofer Straße. Schuld ist der Speed – alle Airbags sind aufgeplatzt! Die Oeffis waren in beiden Richtungen für mindestens 3 Stunden blockiert.

40 Personen kamen zum Grünen BürgerInnendialog und brachten ihre Vorschläge für eine bessere Gersthofer Straße ein.

Viele gute Anregungen kamen von ca. 40 Menschen, die beim Grünen BürgerInnendialog zur Gersthofer Straße teilnahmen. So unterschiedlich sie auch waren, eines war klar: Die Gersthofer Straße ist ein großes Problem.

Zunächst haben wir Grüne einige unserer Punkte vorgestellt, die auch im Währinger Blattl abgedruckt waren.

Grüne Präsentation

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch viele Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Dazu gehören neben längeren Ampelphasen für FußgängerInnen auch mehr Zebrastreifen, eine eigene Busspur und vieles mehr.

Eine Einspurigkeit wurde prinzipiell befürwortet, wenn gesichert ist, dass sich der Verkehr nicht ins Wohngebiet verlagert. Interessant war, dass mehrmals der Vorschlag kam, die Linie 9 wieder wie vor dem Umbau rund um die S45-Station zu führen.

Die Währinger Grünen werden nun einerseits versuchen, kurzfristig manche Vorschläge in die Bezirksvertretung einzubringen und langfristig für eine lebenswertere Gersthofer Straße weiter zu kämpfen.

Währinger Blattl 4/09 Titelseite Hier können Sie online das Währinger Blattl 4/09 zum Thema „Gersthofer Straße NEU“ lesen.

Bei dieser Verkehrskommission der Währinger Bezirksvertretung wurde der Antrag zum Thema Radfahren in der Alsegger Straße behandelt. SPÖ und ÖVP konnten nicht wirklich eine Notwendigkeit dafür erkennen. Es sei eh so wenig Verkehr hier, es sei für die schräg parkenden AutofahrerInnen irritierend, es sei zu steil usw.

Auch von Seiten der zuständigen Magistratsabteilung wurde uns mitgeteilt, dass dieses Stück nicht im Radwegeplan der Stadt Wien vorgesehen ist und daher vom Bezirk gezahlt werden müsste  (Überhaupt ist keine einzige Straße in Gersthof im Radwegeplan vorgesehen). Daher wird hier jetzt wohl weiter nichts mehr passieren.

Gar nicht auf der Tagesordnung war die Frage nach den Kosten für Planungen zur Verbesserung in der Gersthofer Straße zwischen Platzl und Währinger Straße (siehe letzte Sitzung). Erst auf unser Nachfragen wurde bekannt, dass hier nichts mehr weiter unternommen wurde. Wir haben aber gefordert, dass es bis zur nächsten Sitzung der Verkehrskommission eine Antwort geben muss.

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